Übersetzung als Compliance-Gebot in der globalen Pharmaindustrie
Im wettbewerbsintensiven Umfeld der globalen Pharmaindustrie sind genaue und qualitativ hochwertige Übersetzungen nicht nur wichtig, sondern absolut entscheidend für die Einhaltung regulatorischer Vorschriften. Da Aufsichtsbehörden weltweit die Qualität und Genauigkeit übersetzter klinischer Dokumentationen zunehmend strenger kontrollieren, müssen Unternehmen der Life-Sciences-Branche sicherstellen, dass jedes einzelne Wort nicht nur mit äußerster Präzision übersetzt wird, sondern auch die kulturellen Nuancen und den Kontext widerspiegelt, die für eine effektive Kommunikation erforderlich sind. Das bedeutet, dass die Übersetzungen neben der sprachlichen Genauigkeit auch die Zielgruppe ansprechen müssen, wobei regionale Dialekte, idiomatische Ausdrücke und branchenspezifische Terminologie berücksichtigt werden müssen.
Warum ist das wichtig?
- Der EU-Verordnung über klinische Prüfungen schreibt mehrsprachige Einreichungen für klinische Studien in der gesamten EU vor, um sicherzustellen, dass Patienten in verschiedenen Mitgliedstaaten Zugang zu klaren, verständlichen Dokumenten in ihren Muttersprachen haben.
- Der Leitlinienentwurf der FDA aus dem Jahr 2023 betont die dringende Notwendigkeit vielfältiger, inklusiver Studien, was die Übersetzung von Materialien erfordert, um eine gerechte Beteiligung von Minderheiten in den gesamten USA sicherzustellen.
Was dies für Life-Sciences-Unternehmen bedeutet:
Die Compliance-Strategie muss robuste Lokalisierungsmaßnahmen umfassen, die sowohl den regulatorischen Anforderungen der EU als auch der USA gerecht werden. Es genügt nicht mehr, Dokumente nur zu übersetzen: Übersetzungen müssen klar, präzise, kulturell angemessen und konform mit regulatorischen Vorschriften sein.
Die Einhaltung regulatorischer Vorschriften ist kein Hindernis, sondern vielmehr ein Trittstein zu erfolgreichen, inklusiven und sicheren globalen Studien.


